Grundtoleranzgrade IT6–IT11, Grundabmaße für Bohrung H7–H11 und Welle d9–s6, Nennmaße 1–250 mm — dazu die bevorzugten Passungen mit dem Spiel bzw. Übermaß, das dabei tatsächlich herauskommt. Echte HTML-Tabellen, kein Bild, plus PDF zum Ausdrucken. Direkt zur Passung:
Die meisten Konstruktionen kommen mit einer Handvoll Passungen aus. Diese Tabelle nennt für jede davon die Funktion und das Ergebnis bei Ø25 mm, damit Sie nicht erst aus zwei Abmaßtabellen zusammenrechnen müssen.
| Passung | Art | Typische Anwendung | Beispiel bei Ø25 mm |
|---|---|---|---|
| H9/d9 | Weites Spiel | Sehr leichter Lauf, schmutzunempfindlich — Landmaschinenwellen, lose Riemenscheiben | Spiel +65 bis +169 µm |
| H8/f7 | Laufsitz | Übliche laufende Wellen in Gleitlagern, Getriebewellen | Spiel +20 bis +74 µm |
| H7/g6 | Gleitsitz | Genaues Gleiten und Führen — Steuerschieber, Schieberäder, Führungsbolzen | Spiel +7 bis +41 µm |
| H7/h6 | Schiebesitz | Von Hand fügbar und trotzdem sitzt es — Zentrierungen, Passringe | Spiel +0 bis +34 µm |
| H7/k6 | Übergangssitz (leicht) | Straffer, leichter Presssitz — Riemenscheiben, Zahnräder mit Passfeder, Lagersitze | 15 µm Übermaß bis 19 µm Spiel |
| H7/n6 | Übergangssitz (fest) | Starre Lage, eingepresst, überträgt kleine Lasten mit Passfeder | 28 µm Übermaß bis 6 µm Spiel |
| H7/p6 | Presssitz | Echter Presssitz — Buchsen in Gehäuse, Lagerringe | Übermaß 1 bis 35 µm |
| H7/s6 | Festsitz (≤50 mm) | Dauerhafte Fügung, Momentübertragung durch Reibung — pressen + erwärmen | Übermaß 14 bis 48 µm |
Der IT-Grad legt fest, wie breit das Toleranzfeld ist — noch nicht, wo es liegt. Je größer das Nennmaß, desto größer die zulässige Spanne bei gleichem Grad.
| Grad | >1–3 | >3–6 | >6–10 | >10–18 | >18–30 | >30–50 | >50–80 | >80–120 | >120–180 | >180–250 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| IT6 | 6 | 8 | 9 | 11 | 13 | 16 | 19 | 22 | 25 | 29 |
| IT7 | 10 | 12 | 15 | 18 | 21 | 25 | 30 | 35 | 40 | 46 |
| IT8 | 14 | 18 | 22 | 27 | 33 | 39 | 46 | 54 | 63 | 72 |
| IT9 | 25 | 30 | 36 | 43 | 52 | 62 | 74 | 87 | 100 | 115 |
| IT11 | 60 | 75 | 90 | 110 | 130 | 160 | 190 | 220 | 250 | 290 |
Bei allen H-Feldern ist das untere Abmaß null: das Nennmaß ist gleichzeitig das Mindestmaß der Bohrung. Nur nach oben wird toleriert.
| Bohrung | >1–3 | >3–6 | >6–10 | >10–18 | >18–30 | >30–50 | >50–80 | >80–120 | >120–180 | >180–250 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| H7 | +10 0 | +12 0 | +15 0 | +18 0 | +21 0 | +25 0 | +30 0 | +35 0 | +40 0 | +46 0 |
| H8 | +14 0 | +18 0 | +22 0 | +27 0 | +33 0 | +39 0 | +46 0 | +54 0 | +63 0 | +72 0 |
| H9 | +25 0 | +30 0 | +36 0 | +43 0 | +52 0 | +62 0 | +74 0 | +87 0 | +100 0 | +115 0 |
| H11 | +60 0 | +75 0 | +90 0 | +110 0 | +130 0 | +160 0 | +190 0 | +220 0 | +250 0 | +290 0 |
Obere Zeile je Feld ist das obere Abmaß (es), untere das untere (ei). Negative Werte bedeuten: die Welle liegt unter dem Nennmaß, es entsteht Spiel. Positive Werte bedeuten Übermaß — gepresst wird.
| Welle | >1–3 | >3–6 | >6–10 | >10–18 | >18–30 | >30–50 | >50–80 | >80–120 | >120–180 | >180–250 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| d9 | -20 -45 | -30 -60 | -40 -76 | -50 -93 | -65 -117 | -80 -142 | -100 -174 | -120 -207 | -145 -245 | -170 -285 |
| e8 | -14 -28 | -20 -38 | -25 -47 | -32 -59 | -40 -73 | -50 -89 | -60 -106 | -72 -126 | -85 -148 | -100 -172 |
| f7 | -6 -16 | -10 -22 | -13 -28 | -16 -34 | -20 -41 | -25 -50 | -30 -60 | -36 -71 | -43 -83 | -50 -96 |
| g6 | -2 -8 | -4 -12 | -5 -14 | -6 -17 | -7 -20 | -9 -25 | -10 -29 | -12 -34 | -14 -39 | -15 -44 |
| h6 | +0 -6 | +0 -8 | +0 -9 | +0 -11 | +0 -13 | +0 -16 | +0 -19 | +0 -22 | +0 -25 | +0 -29 |
| h7 | +0 -10 | +0 -12 | +0 -15 | +0 -18 | +0 -21 | +0 -25 | +0 -30 | +0 -35 | +0 -40 | +0 -46 |
| h9 | +0 -25 | +0 -30 | +0 -36 | +0 -43 | +0 -52 | +0 -62 | +0 -74 | +0 -87 | +0 -100 | +0 -115 |
| h11 | +0 -60 | +0 -75 | +0 -90 | +0 -110 | +0 -130 | +0 -160 | +0 -190 | +0 -220 | +0 -250 | +0 -290 |
| k6 | +6 +0 | +9 +1 | +10 +1 | +12 +1 | +15 +2 | +18 +2 | +21 +2 | +25 +3 | +28 +3 | +33 +4 |
| n6 | +10 +4 | +16 +8 | +19 +10 | +23 +12 | +28 +15 | +33 +17 | +39 +20 | +45 +23 | +52 +27 | +60 +31 |
| p6 | +12 +6 | +20 +12 | +24 +15 | +29 +18 | +35 +22 | +42 +26 | +51 +32 | +59 +37 | +68 +43 | +79 +50 |
| s6 | +20 +14 | +27 +19 | +32 +23 | +39 +28 | +48 +35 | +59 +43 | — | — | — | — |
Beide Systeme führen rechnerisch zum selben Sitz, aber nicht zum selben Preis. Einheitsbohrung (Bohrung immer H, Sitz über den Wellenbuchstaben eingestellt) ist in fast allen Fällen die richtige Wahl: Bohrungen entstehen mit Reibahlen, Bohrern und Werkzeugen fester Größe, während sich die Welle beim Drehen ohne Zusatzkosten auf jedes Maß bringen lässt.
Einheitswelle (Welle immer h) lohnt in einem Fall: eine durchgehende, gezogene oder geschliffene Welle trägt über ihre Länge mehrere unterschiedliche Sitze — dann bleibt die Welle wie sie ist und jede Nabe bekommt ihr eigenes Bohrungsfeld. Wer das mischt, bezahlt zweimal.
Praxishinweis zur Temperatur: Die Werte gelten bei 20 °C. Ein Presssitz H7/s6 an einem Aluminiumteil verhält sich im Betrieb anders als an Stahl, weil Aluminium sich rund doppelt so stark ausdehnt. Bei Paarungen aus unterschiedlichen Werkstoffen oder bei Betriebstemperaturen deutlich über Raumtemperatur gehört das nachgerechnet — nennen Sie uns Werkstoffpaarung und Einsatztemperatur, dann prüfen wir es mit.
Führungsbolzen, Steuerschieber, Schieberäder — bewegt sich, hat aber kein Spiel zum Klappern. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/g6 ein Spiel von +7 bis +41 µm. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle g6: -7/-20 µm.
Zentrierungen und Passringe, die von Hand gefügt werden und danach sitzen bleiben. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/h6 ein Spiel von +0 bis +34 µm. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle h6: +0/-13 µm.
Riemenscheiben und Zahnräder auf der Welle, Lagersitze — mit Passfeder gegen Verdrehen. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/k6 zwischen 15 µm Übermaß und 19 µm Spiel. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle k6: +15/+2 µm.
Starre Lage, wird eingepresst; überträgt kleine Lasten zusammen mit einer Passfeder. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/n6 zwischen 28 µm Übermaß und 6 µm Spiel. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle n6: +28/+15 µm.
Buchsen ins Gehäuse, Lagerringe — Fügen mit Presse, Lösen nur mit Abzieher. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/p6 ein Übermaß von 1 bis 35 µm. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle p6: +35/+22 µm.
Dauerhafte Fügung, Moment über Reibung — Welle kühlen oder Nabe erwärmen. Bei Nennmaß Ø25 mm ergibt H7/s6 ein Übermaß von 14 bis 48 µm. Bohrung H7: +21/+0 µm, Welle s6: +48/+35 µm.
Laufende Wellen in Gleitlagern und Getriebewellen — der Standard für Dauerlauf. Bei Nennmaß Ø50 mm ergibt H8/f7 ein Spiel von +25 bis +89 µm. Bohrung H8: +39/+0 µm, Welle f7: -25/-50 µm.
Schmutzunempfindliche Lagerungen, Landmaschinen, lose Riemenscheiben. Bei Nennmaß Ø50 mm ergibt H9/d9 ein Spiel von +80 bis +204 µm. Bohrung H9: +62/+0 µm, Welle d9: -80/-142 µm.

Wann diese Tabelle nicht mehr reicht: wenn das Gegenstück bereits existiert und ausgeschlagen ist, wenn die Welle in einem Gehäuse ohne Zeichnung sitzt, wenn Werkstoffe mit unterschiedlicher Wärmedehnung gepaart werden, wenn enger als IT6 gefordert ist, oder wenn das Teil schlicht nicht mehr lieferbar ist. In all diesen Fällen entscheidet nicht die Norm, sondern das Messen am realen Teil — wir vermessen Ihr Muster und drehen das Gegenstück auf die passende Toleranz: Drehteile nach Zeichnung, Passschrauben mit geschliffener Schulter oder Ersatzteil nach Muster, ab einem Stück, auf Wunsch mit Messprotokoll.
Eine Passung besteht aus zwei Toleranzfeldern, gesucht wird aber meist eines allein — „was heißt f7" wird weit häufiger gefragt als „was ist H8/f7". Jedes Toleranzfeld steht hier bei zwei Bezugsmaßen mit den Abmaßen in Mikrometern und dem fertigen Maß in Millimetern, dazu die Passung, die es üblicherweise bildet. Werte nach ISO 286-2 im System Einheitsbohrung; andere Nennmaße liefert der Rechner oben.
H7 ist das Toleranzfeld der Bohrung im System Einheitsbohrung nach ISO 286 und beginnt immer beim Nennmaß: eine Bohrung Ø25 H7 liegt bei +21 bis 0 µm, misst also 25,000 bis 25,021 mm; Ø50 H7 liegt bei +25 bis 0 µm, also 50,000 bis 50,025 mm. Welche Passung entsteht, entscheidet das Wellen-Toleranzfeld: g6 ergibt den Gleitsitz, h6 den Schiebesitz, k6 den leichten Übergangssitz, p6 den Presssitz — alles mit derselben H7-Bohrung.
H8 ist das Toleranzfeld der Bohrung im System Einheitsbohrung nach ISO 286 und beginnt immer beim Nennmaß: eine Bohrung Ø25 H8 liegt bei +33 bis 0 µm, misst also 25,000 bis 25,033 mm; Ø50 H8 liegt bei +39 bis 0 µm, also 50,000 bis 50,039 mm. H8 ist eine Qualität gröber als H7 und der übliche Partner der Welle f7 im Laufsitz H8/f7 — die Toleranz, die ein geriebener oder gebohrter Buchsensitz trägt, wenn die Welle und nicht die Bohrung die Passung bestimmt.
f7 ist ein Spielpassungs-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt f7 -20 bis -41 µm, die Welle misst also 24,959 bis 24,980 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es -25 bis -50 µm. Mit einer Bohrung H8 ergibt das den Laufsitz H8/f7 — 20 bis 74 µm Spiel bei Ø25 — für laufende Wellen in Gleitlagern und Getriebewellen.
g6 ist ein Spielpassungs-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt g6 -7 bis -20 µm, die Welle misst also 24,980 bis 24,993 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es -9 bis -25 µm. Mit einer Bohrung H7 ergibt das den Gleitsitz H7/g6 — 7 bis 41 µm Spiel bei Ø25 — für Führungsbolzen, Steuerschieber und Schieberäder.
h6 ist ein Spielpassungs-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt h6 0 bis -13 µm, die Welle misst also 24,987 bis 25,000 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es 0 bis -16 µm. Mit einer Bohrung H7 ergibt das den Schiebesitz H7/h6 — 0 bis 34 µm Spiel bei Ø25 — für Zentrierungen und Passringe, die von Hand gefügt werden.
k6 ist ein Übergangs-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt k6 +15 bis +2 µm, die Welle misst also 25,002 bis 25,015 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es +18 bis +2 µm. Mit einer Bohrung H7 ergibt das den Übergangssitz H7/k6 — 15 µm Übermaß bis 19 µm Spiel bei Ø25 — für Riemenscheiben, Zahnräder mit Passfeder und Lagersitze.
n6 ist ein Übergangs-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt n6 +28 bis +15 µm, die Welle misst also 25,015 bis 25,028 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es +33 bis +17 µm. Mit einer Bohrung H7 ergibt das den festen Übergangssitz H7/n6 — 28 µm Übermaß bis 6 µm Spiel bei Ø25 — für starre Lagezuordnung, eingepresst, Drehmoment über die Passfeder.
p6 ist ein Übermaß-Toleranzfeld für Wellen nach ISO 286: bei Nennmaß Ø25 mm (18–30 mm) heißt p6 +35 bis +22 µm, die Welle misst also 25,022 bis 25,035 mm; bei Ø50 mm (30–50 mm) sind es +42 bis +26 µm. Mit einer Bohrung H7 ergibt das den Presssitz H7/p6 — 1 bis 35 µm Übermaß bei Ø25 — für Buchsen im Gehäuse und Lagerringe.
Ein Toleranzfeld ist ein Versprechen über eine bearbeitete Fläche und nur so gut wie Maschine und Messung dahinter. EKINSUN LTD ist ein Fertiger für Einzelteile und Kleinserien und arbeitet täglich in diesen Feldern: Wellen in g6, h6 oder k6 nach Skizze, Buchsen und Distanzhülsen in H7 gebohrt, Zylinderstifte in m6 und Wellen, bei denen der h6-Sitz und die Passfedernut N9 in einer Aufspannung entstehen. Fehlt die Zeichnung, wird am Altteil gemessen, zu welchem Toleranzfeld es gefertigt war — Ersatzteil nach Muster, ab 1 Stück, Angebot in 12 Stunden.
Ist Ihr Teil ein Normteil mit genormter Passung, kaufen Sie es — das ist günstiger. Diese Fälle kommen zu uns.
| Was Sie brauchen | Im Katalog? | Wie wir es machen |
|---|---|---|
| Ein Normteil mit genormter Passung | Ja, lagernd | Im Fachhandel günstiger. Dafür brauchen Sie uns nicht. |
| H7 in einem Durchmesser, den kein Katalog führt | Nein | Gedreht und gemessen auf den Durchmesser, den Sie tatsächlich haben. |
| Presssitz gegen eine Welle, die Sie einschicken | Nein | Wir messen die Welle zuerst und drehen die Bohrung dagegen — nicht gegen den Tabellenwert. |
| Passung enger als ISO 2768 nur an einer Fläche | Nein | Punktuell eng, sonst allgemein toleriert — das hält den Preis unten. |
| Einheitswelle statt Einheitsbohrung | Selten | Der Handel baut fast alles um die Einheitsbohrung. Wir drehen beides. |
| Eine verschlissene Welle wieder auf Maß bringen | Nein | Aufgemessen am unverschlissenen Bereich, dann auf Nennmaß zurückgeführt oder Buchse angepasst. |
| Messprotokoll auf die kritischen Maße | Selten | Auf Wunsch mitgeliefert. |
| Ein einziges Teil | Nein | Ab 1 Stück, ohne Werkzeugkosten. |
Die Passungsarten oben stehen bereits in den Tabellen dieser Seite (ISO 286).
H7 ist die Toleranz der Bohrung, g6 die der Welle. Beides zusammen ergibt einen Gleitsitz: die Welle lässt sich bewegen, hat aber nur wenige Mikrometer Spiel. Bei Ø25 mm sind das +7 bis +41 µm.
In der Praxis fast immer die Einheitsbohrung (Großbuchstabe H). Bohrungen werden mit Reibahlen und Werkzeugen fester Größe gefertigt, die Welle lässt sich beim Drehen dagegen frei auf jedes Maß bringen. Einheitswelle lohnt nur, wenn eine durchgehende gezogene Welle mehrere unterschiedliche Sitze tragen muss.
Das hängt davon ab, welcher Ring mitdreht. Umlaufender Innenring auf der Welle üblicherweise k6 oder m6, stehender Außenring im Gehäuse H7. Maßgeblich ist die Vorgabe des Lagerherstellers — schicken Sie uns Lagerbezeichnung und Einbausituation, wir prüfen das mit.
IT6 an Passsitzen ist Standard. Enger als IT6 ist möglich, verlangt aber Schleifen oder Feinstdrehen und gehört mit Messprotokoll vereinbart. Ohne Toleranzangabe auf der Zeichnung fertigen wir nach DIN ISO 2768-m.
Nur eingeschränkt. POM, PEEK und PA dehnen sich stärker mit der Temperatur und nehmen teils Feuchtigkeit auf; eine im Metall saubere H7/h6-Paarung kann in Kunststoff klemmen oder ausschlagen. Bei Kunststoff geben Sie besser die Funktion an, dann rechnen wir das Maß dafür aus.
Ja. Auf Wunsch ein Messprotokoll der tatsächlich gefertigten Maße gegen Ihre Zeichnung, dazu ein Werkstoffzeugnis 3.1 nach EN 10204 für den eingesetzten Werkstoff.
Alle vier Tabellen auf einem druckbaren Blatt — IT-Grade, Bohrung, Welle, bevorzugte Passungen.
PDF herunterladen ↓Welle, Buchse oder Passbohrung nach Ihrer Toleranz gedreht — ab 1 Stück, auf Wunsch mit Messprotokoll. Zeichnung, Skizze oder Muster senden.
Wellen, Buchsen und Passbohrungen auf Ihre Passung gedreht — ab 1 Stück, Angebot in 12 Stunden, auf Wunsch mit Messprotokoll.